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                                                                                       Wintergöttin

 

 

Ausstellungen 2021

 

Berührende Momente in Corona-Zeiten

Online-Ausstellung:  http://www.tangere.de

1. - 28. Februar 2021

Berühren in Corona-Zeiten ist zwar eingeschränkt, die Berührung durch Kunst jedoch ist uneingeschränkt möglich. Berühren, sich berühren lassen, berührt sein von … 

und dann das Gefühl, den Eindruck, den Augenblick wiedergeben, 

umsetzen, darstellen in Form von Bildhauerei, Dichtung, Fotografie, Grafik, Malerei, Zeichnung …

Da im letzten Jahr gemeinsame Ausstellungen ausfallen mussten hatte die Künstlerinnen-Gruppe „Tangere“ die Idee zu einer Online- Ausstellung. Sie startete einen Aufruf an die Kunst-Schaffenden aus Paderborn und Umgebung, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Ergebnisse sind ca. 4 Wochen lang auf der Webseite von „Tangere“ http://www.tangere.de
 zu sehen. Die Gruppe „Tangere“ besteht übrigens aus Christine Halm, Uschi Bracker und Viola Richter-Jürgens.  

 

 

 SCHERBEN

Ausstellung des Arbeitskreises „FrauenKultur“

im Gewölbesaal des Bürgerhauses Schloss Neuhaus.

17.9. - 3.10. 2021

Der Paderborner Arbeitskreis „FrauenKultur“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Trotz seines stolzen Alters und der Themenwahl ist der Arbeitskreis keineswegsein „Scherbenhaufen“ sondern höchst lebendig und kreativ. 

 Die Bedeutsamkeit von Scherben spiegelt sich in Sprichwörtern und Redensarten: „Scherben bringen Glück.“ „Glück und Glas, wie leicht bricht das.“ Jemand benimmt sich „wie ein Elefant im Porzellan-Laden“.

Wenn etwas Kostbares oder Liebgewonnenes zerbricht, kann das tiefe Trauer und Verlustgefühle auslösen. Wird dagegen etwas zerschlagen, das mit negativen Gefühlen belastet oder veraltet ist, hat das meist Freude, Befreiung oder Erneuerung zur Folge.

In der Archäologie sind Scherben kostbare Zeugen der Vergangenheit.

Magische Kräfte haben Scherben oftmals in der Märchenwelt. So verzerren bei der „Schneekönigin“ die Spiegelsplitter des Teufels die Wahrnehmung der Menschen.  

 Und was lagert eigentlich in den Tiefen des „Monte Scherbelino“?

 „Scherben des Lebens“ können durch schwere Schicksalsschläge entstehen. Tod, gescheiterte Beziehungen, Krankheit, Brände, Flucht oder Krieg lassen den vertrauten Alltag und die gesamte Lebensplanung in tausend Stücke zersplittern. Aktuell lässt die Corona-Pandemie die ganze Welt und das Leben vieler Menschen aus den Fugen geraten.

 Eine ganz andere Sichtweise zeigt sich beim Kunsthandwerk „Kintsugi“ aus Japan: Zerbrochenes Porzellan wird mit Gold gekittet und dadurch besonders wertvoll. 

Aus Scherben können auf diese Weise wundervolle neue Dinge entstehen. Das zeigen nicht zuletzt die kostbaren Mosaike aus der Antike oder die fantasievollen Bauwerke des spanischen Architekten und Künstlers Antoni Gaudí. 

Seit seiner Gründung hat der Arbeitskreis durch eine Vielzahl interessanter und überaus kreativer Projekte auf sich aufmerksam gemacht: Ausstellungen, Performances, FrauenKulturTage, „Künstlerinnenportraits“ und vieles mehr markieren die Eckpunkte eines erfolgreichen Miteinanders.  Lassen Sie sich überraschen, wie vielfältig und ideenreich die Künstlerinnen des Arbeitskreises das Thema SCHERBEN gestaltet 

haben.

Vernissage ist am Freitag den 17. September 2021  um 19.30 Uhr

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Di. – Sa.: 15 – 17 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr